Edward Cullen, der wunderschöne Vampir lebt mit seiner Familie in Forks. Ein langweiliges und tristes leben als Vampir, das ändert sich aber, als Bella Swan auftaucht.((C) des Designs by Bella Swan/Pics by lion-and-lamb.de
 
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 Wie alles begann (Esme & Carlisle)

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BeitragThema: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   So Dez 12, 2010 1:31 pm

Es war ein ausgesprochen schwüler Sommertag, an dem sich die Sonne dennoch selten zu zeigen wagte. Schon eine ganze Weile lang war mein Blick am Fenster hängengeblieben und beobachtete gedankenverloren das Dahintreiben der grauen Wolken, die immer schwerer werden zu schienen. Es sah nach Regen aus und doch glaubte ich nicht, dass es heute zu einem solchem kommen würde.
Vielleicht sollte ich einen kleinen Spaziergang unternehmen, überlegte ich. Zwar machte mir die glühende Hitze nichts aus, doch bereitete sie mir auch keineswegs Behagen. Denn gerade in kleinen Räumen wie diesem machte sie die Luft schwer und stickig.
Ohne weiter Zeit zu verlieren, erhob ich mich und ließ den Raum und schließlich das Gebäude hinter mir. Ich folgte einer schmalen Straße, die allmählich in einen unbefestigten Pfad überging. Dieser führte mich zu einer breiten, idyllischen Wiese, die ich zuvor noch nie gesehen hatte. Möglicherweise gehörte sie zu einem Privatgrundstück.
Hoffentlich stört meine Anwesenheit niemanden, dachte ich, denn dann war ich ja ohne jegliche Befugnis hier. Doch als ich mich umsah, erblickte ich niemanden. So steuerte ich weiter auf die Weise zu und erkannte einige Schatten spendende Bäume darin. Doch dann hielt ich plötzlich einen Augenblick lang inne. Ich glaubte, ein Geräusch irgendwo in der Nähe vernommen zu haben.
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Esme Cullen

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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Mi Dez 15, 2010 12:50 pm

Die Hände vor dem Gesicht sass ich am Abgrund und weinte.Die Tränen waren mir vor einer Stunde ausgegangen und doch war mein Schluchtzen immer noch zu hören.Nun würde alles vorbei sein,er würde mich verlassen, eine andere heiraten.Mein olivgrünes Kleid wehte im, der mein trauriges Schluchtzen zum Horitzont trug.Wieso musste es mir passieren?Wieso?Das Gefühl wieder allein zusein breitete sich in mir aus. Bald wäre ich Mutter gweorden...doch es sollte nicht sein.Der Verlust würde das Ende bedeuten.Er würde sie nun heiraten und mich alleine lassen.Nur weil ich das Kind verloren hatte.Was hatte mein Leben nun noch für einen Sinn?
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Fr Dez 17, 2010 11:46 pm

Da war es wieder. Ein ersticktes Schluchzen drang an mein Ohr. Dem Laut wohnte solch eine Melancholie, ja Verzweiflung inne, dass ich einen Moment lang ob dieser intensiven Emotionen nur still dastehen und lauschen konnte.
Erneut ließ ich meinen Blick über die Wiese schweifen, doch nach wie vor lag diese vollkommen ruhig und unberührt vor mir dar. Von wo dieser Laut wohl stammen mochte? Als ob der Wind mir die Antwort auf diese Frage liefern wollte, trug er erneut das Schluchzen herbei, doch diesmal - so schien es mir - ein wenig verzerrt.
Noch ehe ich wusste, was ich da eigentlich tat, setzten sich meine Beine wie von selbst in Bewegung. Nach kurzer Zeit erreichte ich das Ende der Wiese, die sich zu einer jäh abfallenden Klippe hin öffnete. Am Rande des gähnenden Abgrunds konnte ich die Silhoutte einer weiblichen Person ausmachen.
Im selben Augenblick erkannte ich, um wen es sich dabei handelte. Es war die junge Platt, um deren Beinfraktur ich mich einmal vor längerer Zeit gekümmert hatte. Sie war wahrhaftig ein bezauberndes Mädchen gewesen, das mir selbst in all den Jahren nicht mehr aus dem Kopf gegangen war. Doch hatte ich seit diesem einen Zusammentreffen nie wieder von ihr oder ihrer Familie gehört.

Während ich sie nun so sah, beschlich mich ein ungutes Gefühl. Irgendetwas stimmte nicht. Mein Blick wanderte von ihr zur Klippe und augenblicklich wusste ich, was nicht stimmte.
"Miss Platt, bitte tun Sie das nicht!", rief ich gegen den stärker gewordenen Wind an, ehe ich loslief. Sie durfte keineswegs von der Klippe springen! Doch trennte mich noch ein so weites Stück von ihr... Selbst wenn ich mich beeilen würde, würde ich sie zu spät erreichen, dies wurde mir in diesem Augenblick schmerzlich klar. Und doch gab ich die Hoffnung nicht auf.


Zuletzt von Carlisle Cullen am So Dez 19, 2010 12:21 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Sa Dez 18, 2010 9:38 pm

Ich ertrug den Schmerz nicht länger und ich wollte ihn auch nicht länger ertragen. Er war zu stark, hatte zu viel macht!Da wo vor kurzer Zeit noch freude und frohsinn gelebt hatten, war nun nichts mehr: Leere, trauer, wut, angst, schmerz.Ich wollte allem nur noch ein Ende setzten. Ich hörte die Schritte nicht, zusehr war ich damit beschäfigt, mein Kleid zusammen zu raffen und aufzustehen. Tränen rannen über mein schmerzverzhrtes Gesicht und ich tratt näher an den Abgrund. Ms Pltt, un si s nctdrang eine Stimme durch den Wind zu mir, und doch verstand ich die Worte nicht. Mein Leben, meine Qualen, das würde bald alles vorbei sein. Ich tratt noch einen Schritt und stürzte ins nichts. Um mich wurde alles dunkel, unscharf, leer!
Mein Kleid raschelte wärend meines Sturzes und Bilder meiner Kindheit tauchten vor mir auf.
Dann spürte ich Nässe.Das Wasser war kalt und schwarz. Es schloss sich wie zäher Leim um mich.
Ich schloss die Augen, und sank immer tiefer und tiefer. Langsam wurde um mich alles Schwarz. Ich verlor das bewusstsein
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Di Dez 21, 2010 5:42 pm

Ich nahm noch nicht einmal mehr wahr, wie die Umgebung an mir vorbeiflog. Mein Fokus richtete sich ausschließlich auf die junge Frau, die im Begriff war, von der Klippe zu springen.
Ich rannte und rannte und doch erschien es mir, als würde ich mich ständig auf ein und derselben Stelle fortbewegen. Zu allem Überfluss frischte der Wind auf und stemmte sich mir mit aller Gewalt entgegen, wie um mich von meinem Vorhaben abzubringen.
Mit wachsendem Entsetzen beobachtete ich, wie sie einen weiteren Schritt auf den Abgrund zumachte. Scheinbar hatte sie mich nicht gehört. Ich versuchte, noch schneller zu laufen, denn die beinah irreal wirkende Silhoutte war noch immer so unerreichbar fern... doch es ging nicht, ich schaffte es nicht.

Und dann hörte ich es. Das feine Rascheln eines Kleides. Ihres Kleides. Alles in mir schrie auf und doch war ich selbst nicht imstande, auch nur einen Laut von mir zu geben.
Endlich - nach einer Ewigkeit, wie mir schien - erreichte ich die Klippe. Außer einer feinen Schaumkrone, die das tiefe Schwarz des Wassers durchbrach, verriet nichts von dem, was sich hier vor nicht einmal einem Augenblick zugetragen hatte.
Welch trügerische Stille, dachte ich nur.
Ohne auch nur einen weiteren Moment zu zögern, sprang auch ich in die wogenden Wellen. Das Wasser lag kalt und schwer auf mir und doch nahm ich es nicht einmal wirklich wahr. Vielmehr konzentrierte ich mich auf ein Anzeichen von Esme. Und tatsächlich entdeckte ich inmitten der finsteren Schwärze etwas Helles. Ich streckte eine Hand danach aus und erkannte, dass es ihr Arm war. Behutsam zog ich sie daran zu mir, legte beide Arme um sie, bevor ich mit ihr wieder auftauchte.
Ich suchte nach einer geeigneten Stelle, an der ich die Felswand wieder hinaufklettern konnte. Als diese gefunden war, verlagerte ich ihr Gewicht auf einen Arm, sodass ich mich mit dem anderen an dem rauen Fels hinaufziehen konnte, ohne sie zu gefährden.

Schließlich erreichte ich wieder die Ebene vor dem Abhang. Sanft legte ich sie auf das ausgedorrte Gras nieder und bettete ihren Kopf auf meinem Schoß. Mit beiden Händen umfasste ich ihr wundervolles Gesicht und strich ein paar Strähnen daraus, ehe ich zu sprechen ansetzte.
"Esme? Kannst du mich hören?"
Bitte antworte mir, fügte ich flehend in Gedanken hinzu, so naiv es auch sein mochte.
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Di Dez 21, 2010 7:55 pm

Alles rauschte.Alles war dunkel.Alles war kalt.Und alles nass.Ich bekam nicht mit wie jemand, einem Pfeil änlich ins Wasser sprang und mich herausholte.Noch bekam ich mit,wie jemand ungewöhnlich schnell und nur einhändig die Klippe heraufkletterte.Ich vernahm die schwache Stimme nur weit weg.Es war als wäre ich in tausenden und aber tausenden Schichten von Watte eingepackt.Ich war schwach, und alles an mir schrie nach wärme, trockenen Sachen und Licht.Doch keiner dieser Wünsche wurde erfüllt.Stadessen wurde die kälte noch unerträglicher und die Dunkelheit genauso.Ich fror bitterlich und wollte einfach nur noch sagen helfen sie mir doch meine Lippen bewegten sich nicht.Langsam wurde mein Herz, von Schmerz und Trauer zerkratzt, leiser und müder.Es wurde schwächer und tat nur noch langsam seine Arbeit.Mit einem unregelmäsigen Popoch......popoch..popoch..........popoch, kündigten sich meine letzten Minuten an
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Do Dez 23, 2010 6:44 pm

Während meine Hand noch auf ihrer Wange ruhte, bemerkte ich, wie sie sich beinahe etwas kühl anfühlte. Dies war äußerst ungewöhnlich, zumal sich Menschen für mich normalerweise ausgesprochen warm anfühlten.
Eine gewaltige Woge von Sorge durchflutete mich und verstärkte sich, als ein heftiges Zittern durch ihren Körper fuhr.
Ich warf einen Blick zurück über meine Schulter und schätzte die Distanz zum Krankenhaus ab, doch im selben Augenblick wurde mir klar, dass ich es nicht rechtzeitig schaffen würde. Es war zu zweit entfernt. Viel zu weit. Und hier konnte ich sie nicht versorgen, da mir die nötigen Mittel dazu fehlten. In diesem Augenblick frustrierte es mich zutiefst, dass ich sie nicht mit meiner eigenen Körpertemperatur zu wärmen vermochte... zwar hätte sie auch dies nicht gerettet, doch hätte es ihr Leiden ein wenig vermindert.

Erneut widmete ich mich Esme und betrachtete eingehend ihr Antlitz. Man hatte beinahe dem Eindruck erliegen können, dass sie schliefe, so friedlich waren ihre Züge. Lediglich ihre kaum wahrnehmbar bebenden Lippen verrieten etwas anderes.
Und dann vernahm ich es. Ihr Herzschlag wurde schwächer und unregelmäßiger, drohte alsbald völlig zu verstummen.
Kann ich es wirklich tun?, fragte ich mich. Damals bei Edward war es etwas anderes gewesen, seine Eltern hatten mich darum gebeten, auf ihn Acht zu geben. Zudem zeigte es sich mir mit jedem Tag, wie schwer er sich noch immer mit seinem Dasein tat. Und doch... ich hatte diesen Schritt nie bereut. Edward war mir wie ein Sohn, ohne den mein Leben bereits undenkbar wäre.
Erneut sah ich auf Esmes Züge. Ihr musste in den letzten Monaten, wenn nicht gar Jahren etwas unbeschreiblich Furchtbares widerfahren sein, anders konnte ich mir ihr Handeln nicht erklären. Denn es hatte so gar nichts mit dem fröhlichen, aufgeweckten Mädchen gemein, das ich vor Jahren einst kennengelernt hatte. War dies nicht die Gelegenheit, ihr die Chance auf ein glücklicheres Leben zu eröffnen?
Ich schüttelte den Kopf. Nun versuchte ich mich sogar schon selbst zu belügen. Der Grund, weswegen ich sie nicht verlieren wollte, war ein anderer. Ein furchtbar egoistischer.
Es fiel mir schwer, mir dies einzugestehen, doch ich hatte mich in sie verliebt. Von dem ersten Augenblick an, als ich sie erblickt hatte, hatte sie mich mit ihrer so einzigartigen Wesensart fasziniert und verzaubert. Selbst in all den Jahren, als ich herumgereist und von ihr getrennt gewesen war, hatte ich sie nie vergessen.

Ihr Herzschlag ertönte nun nur noch dumpf und erschöpft. Es würde nur noch ein paar Augenblicke dauern, bis... Ich schloss die Augen. Ich konnte einfach nicht zulassen, dass eine solch wundervolle Person auf diese grausame Weise dem Leben entrissen wurde.
Langsam senkte ich meine Lippen hinab zu ihrem Hals und legte sie auf ihre Halsschlagader, deren Pulsieren ich allzu deutlich fühlen konnte.
Möge es die richtige Entscheidung sein, dachte ich, ehe ich sie biss.
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Do Dez 23, 2010 10:18 pm

Ich fühlte eine leichte Kühle auf meiner Wange.Ich merkte wie jemand bei mir war.Vielleicht hätte ich damals doch diesen bloden Arzt heiraten sollen,dann hätte ich dieses Problm nicht gehabt.Oder doch?!Ich wusste es nicht.Alles sah ich an mir vorbei ziehen.Mein siebter Geburtstag.Mein 9. Weihnachtsfest.Meine erste Liebe.Die bekanntgabe meines Verlobten.Der blonde Arzt.Meine Hochzeit...Und die Nachricht über die Schwangerschaft.
Ich wusste gleich würde es vorbei sein,als ich etwas an meinem Hals fühlte.Ein stechender Schmerz,schlimmer als alles bisher erlebte zusammen durchfuhr mich und ich wollte einfach nur noch schreien.Schreien und sterben!Doch ich bekam meinen Mund zuerst nicht auf.Nur mit viel Mühe gelang es mir den Mund zu öffnen.Ich schrie mir die Seele aus dem Leib
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Sa Dez 25, 2010 8:17 pm

Augenblicklich bemerkte ich die Veränderung auf ihren Zügen. Zunächst war sie unscheinbar und hielt nur in kurzen Momenten an, um sogleich wieder zu vergehen, doch dann spiegelte sich klar und deutlich die Pein in ihrem Antlitz wider. Erneut bebten ihre Lippen und dann... ich schloss unwillkürlich die Augen. Ein Schrei, so schmerzerfüllt, dass es mir das Herz zerriss, löste sich von ihrem Mund.
Lähmende Apathie erfüllte mich, während mich meine Gedanken von vorhin erneut heimsuchten. Es waren zusammenhangslos aneinandergereihte Gedankenfetzen, deren Sinn sich mir nicht mehr eröffnen wollte.
Lediglich ein klarer Gedanke wuchs in meinem Kopf zu einem üblen Geschwülst an: Dass ich an ihrem Schmerz, ihrem unermesslichen Leid schuld war. Ich allein.
Erst in diesem Augenblick erkannte ich, dass es keine Apathie war, die mich erfasst hatte, sondern der Schmerz, dem Esme ausgesetzt war. Es war, als würde ich meine eigene Verwandlung noch einmal durchleben, so inbrünstig, dass es mein Fühlen beinahe betäubte.

Wie von selbst strichen meine Finger immer und immer wieder über ihr Haar und ihre Wangen. Ich flüsterte ihr trostspendende Worte zu, in der Hoffnung ihr Leid dadurch zu nehmen oder wenigstens erträglicher zu machen... und in dem Wissen, dass es nicht möglich war, so sehr es mir danach auch verlangte.
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Mo Dez 27, 2010 12:16 pm

Ich schrie...Ich schrie mir die Seele aus dem Leib!In mir war ein Schmerz den ich noch nie zuvor erlebt hatte...Ich glaubte innerlich zu verbrennen!Nchts nahm ich war, ausser diese schreckliche Wärme, dieses Feuer, das durch meinen Körper floss, als wäre es flüssig.Ich schrie.Es nahm den Schmerz nicht, aber es tat gut, zu glauben, zu hoffen, das es den Schmerz linderte, das der Schmerz so kleiner wurde.

Ich spürte nicht das jemand über meine Wange strich.Ich hörte die Stimme nicht die mich leise zu trösten versuchte, die versuchte mir zu helfen.Ich nahm nichts in meiner Umgebung war...

3 Tage später:

Langsam liess dieser unerträgliche Schmerz nach.Langsam aber sicher bekam ich wieder Hoffnung, alldies zu überleben.Das Feuer das ohne Unterbruch in mir gewütet hatte, wurde mühevoll gelöscht.Ich schrie noch ein letztes mal auf, dann verklang der Schmerz entgültig. Erleichter atmete ich auf.Und spürte ganz zu meinem eigenen Entsetzen diesen Schmerz in meiner Kehle.Es brannte, wie nichts zuvor, ja mehr als das in mir gewütete Feuer!Ich öffnete die Augen und blickte in das schönste Gesicht der Welt.Jede noch so kleine farbliche Veränderung nahm ich wahr...ER hatte blode Haare und goldene Augen
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Di Dez 28, 2010 11:58 pm

Die ganzen drei Tage lang war ich nicht von ihrer Seite gewichen. Ich wollte ihr in dieser Situation beistehen, auch wenn es recht unwahrscheinlich war, dass sie während des Verwandlungsprozesses meine Gegenwart überhaupt wahrgenommen hatte. Und doch hätte ich es niemals über mich gebracht, sie in jenem geschwächten Zustand auch nur einen Augenblick lang alleine zurückzulassen.
Dann wurden ihre Schreie allmählich leiser. Im selben Augenblick wusste ich, dass sie mir ewig in Erinnerungen nachhallen würden. Doch verklangen sie alsbald gänzlich. Als es so weit war, verstummte auch ihr Herzschlag.

Ich musterte ihr Gesicht eingehend, in Ersehnung eines Anzeichens dafür, dass sie bald aufwachen würde. Tatsächlich flatterten ihre Lider, ehe sie kaum einen Moment später ihre Augen öffnete. Es war, als sähe ich sie zum ersten Mal und zugleich war es mir, als kannte ich sie schon seit Ewigkeiten. Einige Augenblicke lang verharrte ich wortlos, vollkommen vertieft und verloren in ihren wunderschönen Zügen und dieser vertrauten Atmosphäre, die uns beide einzuhüllen schien.
Ich lächelte.
"Miss Platt oder darf ich Esme sagen?", fragte ich immer noch lächelnd und reichte ihr die Hand, um ihr aufzuhelfen.
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Mi Dez 29, 2010 12:16 am

Ich verlor mich in seinen wundervollen Augen,bei denen es mir vorkam als ob sie ein Strudel hätten, tief so das man irgendwann mal versinkt, aber vorallem mitreisend.Ich schüttelte etwas benommen den Kopf
"Esme ist vollkommen in Ordnung, Dr. Cullen" beantwortete ich seine Frage und liess mir von ihm aufhelfen.Kaum das ich dachte ich wolle aufstehen,stand ich schon.Erschrocken hielt ich mich an Dr.Cullen fest und holte tief Luft, doch das Brennen machte sich sofort wieder bemerkbar. "Was ist das?" fragte ich ihn in der Hoffnung das er es wüsste
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Mi Dez 29, 2010 12:42 am

"Du kannst Carlisle sagen", meinte ich auf Esmes Worte hin. Die Anrede zuvor hatte mich ein wenig irritiert, doch was hatte ich erwartet? So vertraut, wie sie mir erschien, war sie nun einmal nicht. Ich war ihr lediglich damals begegnet, als ich sie wegen ihres gebrochenen Beines behandelt hatte. Seither hatte ich sie nie wieder gesehen... und doch fühlte es sich an, als wäre ich ihr erst gestern das letzte Mal begegnet.
Esme holte mich aus meinen Gedanken in die gegenwärtige Situation zurück, als sie sich plötzlich an mir festhielt. Augenblicklich legte ich einen Arm um sie, um zu verhindern, dass sie erneut hinfiel.
"Du hast Durst", beantwortete ich ihre Frage und sah ihr fest in die Augen. "Durst nach Blut. Als du diese unerträglichen Schmerzen hattest, hast du dich in einen Vampir verwandelt." Ich wollte ihr zumindest das Wichtigste sogleich eröffnen und nicht vorenthalten, so grob es auch wirken mochte. Ich hoffte dennoch darauf, dass sie es verarbeiten würde können und war dementsprechend gespannt auf ihre Reaktion.
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Mi Dez 29, 2010 12:49 am

Ich nickte als er meinte ich dürfe ihn Carlisle nennen.
Er erklärte mir was Sache war.Ich schluckte ein paar mal tief, ehe ich kurz die Augen schloss
Und mich zu beruhigen versuchte.Ein Vampir.Ich.Bis vor kurzem hätte ich jeden der mir so etwas
erzählt hätte ausgelacht und als Lügner betitelt, aber er sagte das mit einer solchen sanfthet
und der Ernst der sache der sich auf seinem Gesicht wiederspiegete, war echt und absurderweise
glaubte ich ihm.Ich nickte unfähig etwas zu erwiedern und sah ihn an "Und was kann ich dagegen tun?"
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Mi Dez 29, 2010 1:16 am

Ich war erleichtert über die Art, wie sie meine Worte auffasste. Dies erleichterte wahrhaftig so einiges.
Als sie mich fragte, was man dagegen tun könne, meinte ich nur: "Komm."
Dann nahm ich ihre Hand behutsam in die meine und entfernte mich mit ihr von der Klippe. Ich hielt direkt auf den Wald zu und war in diesem Augenblick froh darüber, dass dieser fernab von jeglichen Wohnsiedlungen lag.
Schließlich erreichten wir das schützende Dickicht des Waldes. Während wir immer tiefer hineinliefen, entdeckte ich alsbald auch eine Gruppe grasender Wildtiere.
"Tu einfach, was ich tue", meinte ich lächelnd, ehe ich ihre Hand freigab. Dann konzentrierte ich mich auf das Wild, suchte mir ein Tier heraus, das ich daraufhin von der restlichen Gruppe trennte. Ich stürzte mich darauf und riss es mit mir zu Boden. Mit einem geschickten Handgriff brach ihm das Genick, ehe ich meine Zähne in seinem Fleisch versenkte und von seinem Blut trank. Erst jetzt wurde ich des Durstes gewahr, den ich in den vergangenen Tagen so vernachlässigt hatte.
Als das Blut versiegte und mein Durst nachließ, legte ich das tote Tier beiseite und erhob mich. Ich ging zurück zu Esme und sah zu ihr.
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Mi Dez 29, 2010 1:23 am

Ohne zu zögern folgte ich ihm..Ich vertraute ihm schliesslich.
Es war spannend zuzusehen was er machte:
Er konzentrierte sich auf das Wild, suchte sich ein Tier heraus, das er daraufhin von der restlichen Gruppe trennte. Er stürzte sich darauf und riss es mit sich zu Boden. Mit einem geschickten Handgriff brach er ihm das Genick, ehe er seine Zähne in seinem Fleisch versenkte und von seinem Blut trank.
Ich spürte das das brennen särker wurde.Ohne zu überlegen stürzte ich mich auf ein Tier das etwas abseits stand.Ich warf mich auf es,so das es zu Boden stürzte und bohrte meine Zähne in die pulsierende Ader des Tieres.Das Blut war warm und aromatisch und explodierte förmlich in meinem Mund.Ich liess das warme Nass meinen Hals herunterlaufen und das Brennen lindern
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Do Dez 30, 2010 12:37 pm

Ich sah, wie sie selbst nun ein Tier erlegte und ihren Durst daran stillte. Während ich dieser Szene folgte, erfüllte mich für einen kurzen Moment erneut das schlechte Gewissen. Ich bereute es zwar nicht, sie verwandelt zu haben, doch hoffte ich inbrünstig, dass sie sich bald mit ihrem neuen Dasein abfinden konnte und es ihr keine allzu großen Probleme bereitete. Sollte dies der Fall sein... ich würde es mir nie verzeihen können.
Schließlich sah ich, dass sie fertig war und fragte lächelnd: "Ist es besser?"
Da der Durst in der Zeit nach der Verwandlung meist überwältigend war, konnte es sein durchaus sein, dass sie noch mehrere Tiere benötigen würde, um den ihrigen gänzlich zu stillen. Dies hing allerdings auch von einem jeden einzelnen ab.
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Do Dez 30, 2010 1:47 pm

Ich schämte mich das er mich so.. so... so gierig gesehen hatte.Beschämt schlug ich die Augen nieder und sah zu Boden.Ich nickte allerdings.Mein Kleid hatte zwei kleine Blutflecken.Ich war so schnell gelaufen, was ich zwar seltsam fand, aber auch ganz praktisch.Irgendwie war es nicht sehr schlimm Vampir zu sein...Bis auf diese Brennen.Aber das würde bestimmt mit der Zeit erträglich..Ich strich meine Haare nach hinten und sah die Sonne zwischen den Wolken hervor kommen..Na wenigstens das dachte ich und wurde kurz darauf von einem Funkeln das ich im Blickwinkel wahrnahm abgelenkt.Ehe ich mich drehen wollte, hatte ich es auch getan und-erstarrte."Wunderschön!" murmelte ich, das einzige was mir einfiel.Er stand da, von der Sonne beleuchtet... und strahlte mit ihr um die Wette.Er glänzte und glitzerte wie tausende Edelsteine miteinander. Es sah einfach traumhaft aus.Wie um mich zu verwirklichen das ich nicht träumte strckte ich meine Hand aus und fuhr über seine funkelnde Wange.
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Do Dez 30, 2010 10:47 pm

Ich sah, wie sich Beschämtheit auf ihren Zügen abzeichnete.
Natürlich. Es muss ihr unangenehm sein, dass ich ihr beim Jagen zugesehen habe, schoss es mir in den Kopf. Beim Jagen verließen wir uns ausschließlich auf unsere Instinkte, alles andere trat für die nächsten Augenblicke meist vollkommen in den Hintergrund.
"Du brauchst dich dafür nicht zu schämen", meinte ich. Als ich bemerkte, wie ihr Blick auf die beiden Blutflecken auf ihrem Kleid fiel, sah ich mich in meiner Annahme bestätigt. "Das ist ganz natürlich und bessert sich mit der Zeit."
Doch außer jener Beschämtheit konnte ich in ihrem Gesicht nichts erkennen. Keine Abscheu, kein Hass - nicht die geringste Andeutung von Abneigung. Dies erleichterte mich zutiefst - ich konnte beinahe fühlen, wie die schwere Bürde der Sorge von mir wich.

Wie um meiner Erleichterung Ausdruck zu verliehen, brach das Sonnenlicht durch die Wolken hervor. Ich genoss den Sonnenschein, dessen Wärme meine Haut wohlig liebkoste. Doch noch etwas anderes geschah. Etwas, das uns von den Menschen wesentlich unterschied und uns ihnen gegenüber verriet - das Licht brach sich in unzähligen Reflexionen auf meiner Haut.
Plötzlich fühlte ich Esmes warme Hand auf meiner Wange, auch hörte ich, wie sie leise wisperte: "Wunderschön."
Ich sah ihr tief in ihre Augen, in deren unendlichen Tiefe ich mich nur allzu gerne verlor. Wie von selbst legte sich meine Hand auf die ihrige, wobei ich nicht nur die Wärme wahrnahm, die von ihrer Haut ausging, sondern auch eine elektrisierende Spannung, die mich in einen geradezu euphorischen Zustand versetzte.
Und als ich sie so im Sonnenlicht sah, war es mir, als stünde mir ein Engel gegenüber, den ich ebenfalls nur mit einem einzigen Wort zu beschreiben vermochte: "Wunderschön." Ich lächelte sie liebevoll an und registrierte, dass ihr Gesicht nur wenige Zentimeter von dem meinen entfernt war.


Zuletzt von Carlisle Cullen am Do Dez 30, 2010 11:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Do Dez 30, 2010 11:08 pm

Er legte seine Hand auf meine und eine elektrischr Schlag durchzuckte mich...es tat nicht weh, nein es kribbelte nur unablässig in meinem Körper.In mir bereitete sich ein nie gekanntes Gefühl aus und ich spürtir war wurde wie noch nie zuvor.Die Sonne umspielte nun auch meinen Körper und auch von mir wurde das Licht reflektiert.Och sah mit dem Augen in Carlisles, in diesen endlosen Strom,war als wären seine Augen aus flüssigem Gold...So wundervoll.Ohne es zu bmerken war mein Gesicht immer näher gewandert und nun berührten sich unsere Nasen.Ein kribeln durchfuhr mich, und meine Gefühle fuhren Achterbahn...Langsam,ganz langsam legte mein Gesicht den letzten Abstand zwischen uns zurück und meine Lippen berührten sacht die seinen
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   So Jan 02, 2011 11:52 am

Als sich unsere Lippen sachte berührten, erfasste mich eine gewaltige Woge Glück... und ein Gefühl, das ich weder zu beschreiben vermochte, noch das ich schon einmal jemals zuvor empfunden hatte.
Ich schloss die Augen und es war mir, als würden die Eindrücke und Empfindungen dadurch noch viel intensiver werden. Die Welt um uns herum war auf einmal vollkommen vergessen - es gab nur noch Esme und mich. Selbstvergessen streichelte ich ihr mit einer Hand über ihr Haar, ehe ich tiefer wanderte und meine Finger hauchfein über ihren Hals streichen ließ. Eine jede Berührung entfachte dabei ein angenehmes Kribbeln in mir, das sich alsbald über meine gesamte Haut zog.
Gleichzeitig fühlte ich, wie unser Kuss allmählich inniger und leidenschaftlicher wurde.
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   So Jan 02, 2011 11:12 pm

Er strich mir übers Haar und ich wäre beinahe in der Woge Glück, die mich erfasste ertrunken.Ich schloss die Augen und genoss den Kuss der langsam aber sicher inniger wurde.Ich legte meine Arme um seinen Hals und nahm jede Farbveränderung, jede Bewegung noch deutlicher war, durch die geschlossenen Augen.So erschien es mir jedenfalls.Es gefiel mir ihn zu küssen, schon lange hatte mich niemand mehr geküsst und schon gar nicht mit solch einer Hingabe.Ich spürte die Sonne warm auf meiner Haut und spürte sie nun auch auf meinen Händen.
Wie lange ich wohl nicht mehr draussen gewesen war?
Diese Frage liess mich an mein vor kurzem noch gelebtes Leben denken! Mein Ehemann hatte mich geschlagen,getretten, gedemütigt wo es nur ging!Kein Tag war vergangen ohne das ich Höllenqualen gelitten hatte.Und dann war ich geflohen.Ich hatte ihm, dem kleinen Jungen der in meinem Bauch herangewachsen war,ein besseres Leben schenken wollen....
Ein leichter Schauder durchfuhr mich und ich lehnte meinen Körper sacht an Carlisles.Es war als würde in seiner Nähe die Zeit stehen bleiben.Natürlich hatte er mir schon damals gefallen und keiner hatte ihm auch nur annähernd das Wasser reichen können.Aber SO! So war er noch tausen, nein aber tausend mal schöner als vorher!
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Fr Jan 07, 2011 12:49 am

Während unser Kuss immer inbrünstiger wurde, fühlte ich, wie in mir ein tiefes Verlangen erwachte. Eine zehrende Begierde.
Ich begehrte sie so stark wie noch nie jemanden zuvor und doch erschrak mich dieses intensive Gefühl. Es war so plötzlich...
Und viel zu früh, dachte ich. Ich begehrte sie, ich wollte sie, doch glaubte ich nicht, dass sie bereits ebenfalls derart empfand.
In jenem Augenblick bemerkte ich, wie sie für einen Sekundenbruchteil bebte und sich auf ihr daraufhin eine feine Gänsehaut bildete. Doch war es mir, als verursachte nichts Positives diese Reaktion.
Dies veranlasste mich dazu, mein eigenes Wollen in den Hintergrund zu verdrängen und langsam und sanft den Kuss zu lösen, nachdem sich unsere Lippen noch einmal hauchfein gefunden hatten.
Ich blickte ihr tief in die Augen und entdeckte genau das, was ich in diesem Moment so intensiv fühlte: Zuneigung. Daraufhin schlich sich ein warmes Lächeln auf meine Lippen, das ich einfach nicht unterdrücken konnte.
"Ich liebe dich", hauchte ich. "Ich tat es von dem Augenblick an, als ich dich das erste Mal sah."

Ich wollte ihr so vieles sagen - ihr das sagen, was ich empfand, doch es ließ sich einfach nicht in Worte fassen. Es gab keine Worte für jene Gefühle, die sie in mir geweckt hatte.
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Esme Cullen

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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Fr Jan 07, 2011 1:06 am

Beschämt senkte ich den Kopf "Bitte verzeih!" bat ich und sah ihm nur einen sekundenbruchteil in die Augen.Doch dieser kurze Moment genügte, um mich vollkommen in Flammen zu setzen.In mir loderte ein Feuer wie ich es kaum beschreiben konnte.Er hauchte mir ein ^ich liebe dich^ hin und es war als würde jemand Öl in dieses Feuer schütten.Meine Knie wurden weich und ich hatte angst demnächst an Herzversagen umzukommen.
"Ich liebe dich auch.Ich habe es schon immer getan.Seit damals!Du warst der wundervollsre Mensch dem ich jemals begegnet bin.Und keiner konnte dir auch nur annähernd das Wasser reichen!" Die Worte kamen über meine Lippen als hätten sie mein ganzes Leben lang auf diesen Augenblick gewartet.Tief in diesem Feuer spürte ich wie sehr ich ihn begehrte.Es war wahnsinnig, aber für ihn hätte ich alles gegeben.Wenn er mich gebeten hätte zu gehen,hätte ich es augenblicklich getan.Ihm zu liebe.Ich verspürte eine Verbundenheit, die ich noch nie uvor wahrgenommen hatte
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BeitragThema: Re: Wie alles begann (Esme & Carlisle)   Do Jan 20, 2011 7:59 pm

Verwundert bemerkte ich, wie sie beschämt ihren Kopf senkte. Ich legte ihr einen Finger unter ihr Kinn und hob es sachte an, um ihr tief in die Augen sehen zu können.
"Du brauchst dich für nichts zu entschuldigen." Während ich Esme in die Augen sah, war es mir, als würde ich den Boden gänzlich unter meinen Füßen verlieren und zu schweben beginnen. Der Blick in ihre Augen verriet, dass sie wohl das Gleiche empfand wie ich, was ihre darauffolgenden Worte auch bestätigten. Dies beflügelte mich nur noch mehr und versetzte mich regelrecht in einen Rausch von Glück.
Nur von einem wurde jenes Glück ein wenig getrübt: Ganz tief und kaum wahrnehmbar saß der Schmerz in ihren Augen. Ich runzelte die Stirn. Was auch immer ihr in den letzten Jahren widerfahren war, ich wollte auf keinen Fall, dass es sich wiederholte. Es schien tiefe Narben in ihr hinterlassen zu haben, die ich ihr nur allzu gerne nehmen würde. Auch wenn es wohl kaum zur Gänze möglich war.
"Wieso bist du von der Klippe gesprungen?", fragte ich leise, während ich meine Hände mit den ihren verflocht. Es war zum einen Neugierde, aber zum anderen - und dies war viel stärker - der Wunsch, ihr jener Schmerz zu nehmen.
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